Pastoralkonzeption

Dekanatsrat
Vorwort

Wir rufen uns einerseits die Pastoralen Leitlinien der Erzdiözese Freiburg (PL) ins Gedächtnis, nach der wir, „eine Pastoralkonzeption zu erarbeiten und zu vereinbaren haben, die eine gezielte und differenzierte Aufgabenverteilung im Dekanat festlegt. Durch sie soll gewährleistet werden, dass durch arbeitsteilige Kooperation der einzelnen Seelsorgeeinheiten und die damit gegebene Entlastung Freiraum für Schwerpunkte und innovative Aufgaben geschaffen wird.“ (PL 7.2)

Andererseits schauen wir nach sechs Jahren im neuen Dekanat nach vorne. Um dies zu unterstützen, das Wir-Gefühl im Dekanat zu fördern, voneinander zu wissen und zielorientiert zu arbeiten, wird die frühere Konzeption von 2010 hier weiter entwickelt.

Dabei greifen wir Ergebnisse aus dem Zukunftskongress und der Zukunftswerkstatt in der Region auf. Wir konkretisieren pastorale Felder im Dekanat, in dem wir schauen, was für die nächsten zwei Jahre Ziele sind.

Entstehungsgeschichte:

Mit einem Arbeitspapier zur Neufassung der Pastoralkonzeption wurden folgende Personen bzw. Personengruppen beauftragt, etwas aus ihrem pastoralen Feld für diese Konzeption beizutragen.

Das Dekanatsleitungsteam mit Dekan, stellv. Dekan, Vertreter der pastoralen Mitarbeiter und dem Dekanatsreferenten für den Bereich der Dekanatskonferenzen. Außerdem Alfred Laffter als Beauftragter für die Seniorenarbeit für das Feld Seniorenarbeit im Dekanat, Familienseelsorger Konrad Sieber für das Feld „Ehe- und Familienpastoral“, Jugendreferentin Kathrin Gerth für die Jugendarbeit, Birgit Widmer und Monika Eckert für die kfd-Dekanatsarbeit, Franz-Josef Günther für die Trauerarbeit sowie Annelie Ahnert für das Feld Caritas und Freiwilligenengagement.

Im Dekanatsrat und in der Frühjahrskonferenz 2014 wurden Rückmeldungen eingeholt zu folgenden Fragen:

  • Ist in der Konzeption der Auftrag beschrieben, den unsere Kirche im Dekanat hat?
  • Hilft die Konzeption den Wandel in Pastoral und Seelsorge zu gestalten?
  • Sind die Schwerpunkte richtig benannt?

Aus den Rückmeldungen wurde um die Ergänzung der Dekanatschorarbeit gebeten.

In der Herbstkonferenz 2014 stimmten 32 Personen der Dekanatskonferenz bei einer Enthaltung der Konzeption zu.

SituationsbeschreibungSE14

Das Dekanat Waldshut befindet sich im Süden der Erzdiözese Freiburg und umfasst ab 2015 14 Seelsorgeeinheiten mit ca. 92.400 Katholiken bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 164.350 auf dem Gebiet des Dekanats. Das Dekanat Waldshut gehört zur Region Hochrhein. Es hat drei Nachbarlandkreise und -Dekanate und grenzt an die schweizer Kantone Schaffhausen, Zürich und Aargau.

Die Nähe zur Schweiz prägt vor allem die „Hochrheinschiene“. Das ländliche weniger dicht besiedelte Gebiet des Südschwarzwaldes macht die Weitläufigkeit des Dekanats aus. Ca. 12.600 Grenzgänger aus dem gesamten Dekanatsgebiet arbeiten in der Schweiz. Das Gebiet des Dekanats hat verkehrstechnisch nur eine Hauptachse: die „Hochrheinschiene“.  Allein dort ist der öffentliche Nah- und Fernverkehr ausgebaut. Der andere öffentliche Nahverkehr beschränkt sich im Wesentlichen auf die Schülerbeförderungen, vorwiegend zu den Zentren am Hochrhein: die Doppelstadt Waldshut-Tiengen und die Kurstadt Bad Säckingen. Die Menschen in den Täler und Höhen des Südschwarzwaldes sind meistens auf das eigene Auto angewiesen. Während die beiden Zentren am Hochrhein städtisch geprägt sind, ist das übrige Gebiet des Dekanats eher ländlich. Kleinere Ortschaften mit zersiedelten Weilern und Dörfern, weite Entfernungen und wenig Verkehr sind charakteristisch.

Konfessionell ist das Dekanat, das mit den strukturellen Umgestaltungen der Pastoral vor großen Herausforderungen steht, katholisch und volkskirchlich geprägt.

Die Arbeitslosigkeit ist mit ca. 3,0 Prozent verglichen zu anderen Gebieten Deutschlands relativ niedrig. Während am städtisch geprägten Hochrhein besonders viele Arbeitsplätze in der Industrie und im Dienstleistungssektor liegen und mehrere große Arbeitgeber in Deutschland und in der Schweiz insbesondere in der Chemie und Pharmaindustrie vorhanden sind, nimmt mit zunehmendem Abstand vom Hochrhein auch der Bereich der Landwirtschaft und des Tourismus an Bedeutung zu.

Charakteristisch für das Gebiet des Dekanates ist eine relativ hohe Fluktuation der Bevölkerung und zumindest im städtischen Bereich auch ein recht hoher Ausländeranteil, wobei neben der türkischen Bevölkerung gerade für den katholischen Bereich Italiener, Vietnamesen sowie Menschen aus verschiedenen osteuropäischen Ländern den größten Anteil stellen. An einigen Orten finden für diese Gruppen deshalb auch ganz oder teilweise muttersprachliche Gottesdienste statt.

Verschiedene katholische Verbände, Einrichtungen und geistliche Gemeinschaften arbeiten auf Dekanatsebene: kfd, KAB, Schönstatt, Kolping, Altenwerk, BDKJ. Auch die Ministrantinnen und Ministranten sind auf Dekanatsebene durch zwei Oberminirunden vernetzt. Ebenso sind der Caritasverband mit seinen Facheinrichtungen und das Bildungswerk auf Dekanatsebene aktiv. Im Rahmen der verbandlichen Caritas sind im „SKM“ (ursprünglich „Sozialdienst katholischer Männer“, heute „katholischer Verband für soziale Dienste“) mehr als 140 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Landkreis Waldshut als rechtliche Betreuer tätig. Auch die Ehe- und Familienberatung, die derzeit in Trägerschaft der Kirchengemeinde Waldshut  ist, nimmt ihren Auftrag teilweise auf Dekanatsebene wahr. Nicht zuletzt sei auch das katholische Schuldekanat mit Schuldekan und Schulbeauftragter erwähnt, das den katholischen Religionsunterricht an den Schulen des Dekanats koordiniert und Fortbildungen für die Religions-Lehrkräfte anbietet, welche zum Teil ökumenisch ausgerichtet sind. Das katholische Schuldekanat betreibt außerdem eine Medienstelle in Waldshut.

Zahlreiche Pflegeheime und Sozialstationen, aber auch Kindergärten in katholischer Trägerschaft werden im gesamten Dekanat von den Seelsorgeeinheiten vor Ort unterstützt. In Waldshut und Bad Säckingen gibt es eigene Krankenhausseelsorgerinnen sowie in Waldshut einen Gefängnisseelsorger für die Strafvollzugsanstalt.

Im Gebiet des Dekanats gibt es geistliche Gemeinschaften:

  • Das Kloster Maria Bronnen
  • Die Kommunität der Jesuiten in St. Blasien
  • Das Kapuzinerkloster in Stühlingen
  • Das Kloster Ofteringen
  • Der Paulinerorden im Wallfahrtsort Todtmoos
  • Gemeinschaft der Schwestern vom Hl. Kreuz in Bad Säckingen
  • Konvent der barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz Hegne in Erzingen
  • Salvatorianer-Niederlassung in GurtweilZu den Besonderheiten im Dekanat gehört die Pastoral, die vor Ort vernetzt ist mit dem Caritasverband Hochrhein. Eine sich gut entwickelte Arbeit zeigt sich in der Begleitung der Freiwilligenarbeit durch die Stabsstelle der Caritas Freiwilligen Engagement/Gemeindecaritas.
  • Der demografische Wandel wird in unserem Dekanat verstärkt deutlich. Der Altenquotient liegt im Dekanat über dem Landesschnitt. Die Kennzahlen für den Altenquotienten beschreiben das Verhältnis von der Bevölkerung zwischen 18-64 und 65 und älter.
2010 2030
Landkreis Altenquotient 34,5 50,3
Baden-Württemberg 32 47

[1]

Das heißt, dass die Bevölkerung im Schnitt noch älter ist als in gesamt Baden-Württemberg. Dies hat schon kurzfristig starke Auswirkungen auf die Sozialstationen, die Jugendarbeit und auf die Schullandschaft. Durch infrastrukturelle Gegebenheiten wird mit einer stärkeren Abwanderung der jüngeren Bevölkerung gerechnet. Es gibt jetzt schon Dörfer, in deren Hauptstraße mehrere Häuser leer stehen. Die Möglichkeiten der Gesundheits- und Pflegeversorgung sind in der Fläche begrenzt und Pflegekräfte werden dringend gesucht. Zunehmend werden Grundschulen auf dem Land geschlossen. Die Konzentrierung auf Schulstandorte an der Hochrheinschiene wird sich ebenfalls fortsetzen.

DekanatsratDekanatsrat

  • Der Dekanatsrat ist ein Austauschforum, das Informationen bündelt und Impulse für die Arbeit der Ehren- und Hauptamtlichen gibt.
  • Der Dekanatsrat greift Anregungen aus den Seelsorgeeinheiten mit ihren Gemeinden und Verbänden auf.
  • Der Dekanatsrat positioniert sich zu diesen Anregungen und transportiert Ergebnisse in diözesane Gremien.
  • Der Dekanatsrat kommuniziert Anregungen und Vorgaben von diözesaner Ebene in die Seelsorgeeinheiten und Verbände hinein.
  • Der Dekanatsrat fördert die Entwicklungsprozesse in den Seelsorgeeinheiten.
  • Der Dekanatsrat trifft sich zwei bis drei Mal pro Jahr.

Dekanatskonferenzen

Die Gestaltung der Dekanatskonferenzen hat in unserem Dekanat Waldshut zu einem immer größeren Wir-Gefühl geführt.

Als Hauptkonferenzort hat sich das Pater-Jordan-Haus in Gurtweil mit seinen guten Parkmöglichkeiten bewährt. Die Leiter der Seelsorgeeinheiten treffen sich 2-3mal jährlich zum Dies im kath. Gemeindehaus in Waldshut. Die Herbstkonferenz findet ganztägig statt.

Zu den Planungen der Konferenzen gehört ein Rückblick zu den Zeitstrukturen und Festlegungen von Konferenzen. Die Termine werden spätestens zwölf Monate im Voraus vom Dekanatsleitungsteam erarbeitet.

Zu den Dekanatskonferenzterminen gehören auch ein Ausflug, der halbtägig in die nähere Umgebung führt und eine spirituell akzentuierte Konferenz im Advent, die den Ort jährlich wechselt.

Die Konferenzen beginnen mit einem Stehkaffee, das der Begegnung mit dem Dekan und untereinander dient. Danach eröffnet ein kurzer geistlicher Impuls den inhaltlichen Teil.

Die Konferenzen haben ein Schwerpunktthema und einen Infoteil.

Es gibt eine große Kaffeepause dazwischen, die einem erweiterten Austausch und der kollegialen Begegnung dient. Es ist ein bewusstes Trennen von Arbeitseinheiten und Begegnungszeit.

Um inhaltlich länger an einem Thema zu arbeiten werden zusätzliche Arbeitsgemeinschaften gebildet, wie die AG „Spiritualität und Weiterentwicklung“.

Es finden Treffen in der Berufsgruppe der GemeindereferentInnen statt. Die PastoralreferentInnen treffen sich unabhängig vom Dekanat als Verbandsgruppe in der Region.

Die Zeitstruktur der Konferenzen:

Dies der Leiter der Seelsorgeeinheiten: 14.30-17.00 Uhr

Dekanatskonferenz 14.00 Uhr Ankommen, 14.30 Uhr Impuls und Arbeit. Ende 17.00 Uhr

Die Frühjahrskonferenz beginnt um 8.30 Uhr und endet mit dem Mittagessen um 13 Uhr.

Für die Herbstkonferenz nehmen wir uns von 9.00 Uhr – 17.00 Uhr Zeit.

Die Vorbereitung der Konferenzen

Das Dekanatsleitungsteam entscheidet, bespricht, reflektiert und plant die Konferenzen. Veränderungswünsche, Gestaltungsideen, die von den TeilnehmerInnen kommen werden im Dekanatsleitungsteam aufgegriffen ggf. diskutiert und Entscheidungen transparent gemacht. Ziel des Dekanatsleitungsteam ist es: Sichtbar machen, dass die Konferenzen eine Teamleistung sind. Für die thematische Vorbereitung der Herbstkonferenz wird ein eigenes Vorbereitungsteam gebildet. Für die Vorbereitung der Sitzungen zeichnet der Dekanatsreferent verantwortlich.

Die Arbeit der AGs wird von Zeit zu Zeit in die Konferenzen eingebracht.

Da 2014 mehrere Visitationen im Dekanat anstehen, wird sich auch LEVI als Schwerpunktthema wie ein roter Faden durch die Konferenzen ziehen.

Zielformulierung:

Wir wollen an Hand der LEVI-Visitationen vermitteln, dass diese Arbeit den Menschen vor Ort dient. Dazu wird es in den Konferenzen regelmäßig einen Austausch von aktuellen Erfahrungen geben.

Vernetzung Pastoral und Caritas

Wir wollen in unserem Dekanat die Vernetzung von Pastoral und Caritas weiter voranbringen. Daraus ergeben sich für uns vier Ziele:

  1. Das Dekanat wirkt darauf hin, dass sich Seelsorgeeinheiten als Teilhaber und gleichzeitig als Bestandteil der organisierten Caritas, des Caritasverbandes Hochrhein e. V. sowie der Sozialstationen Hochrhein e. V. sehen und verstehen.
  1. Das Dekanat wirkt darauf hin, dass das Thema Caritas regelmäßig in die Pastoral hineingetragen wird. Hier wird ab 2015 eine jährliche Einführungsveranstaltung für Interessierte (ehrenamtlich und hauptamtlich) und im Dekanat für neue Hauptamtliche geplant und durchgeführt um die verbandliche Caritas als „Servicestelle vorzustellen und um caritative Impulse für die Pastoral zu geben.
  2. Das Dekanat unterstützt Initiativen, die von der organisierten Caritas ausgehen und in bestimmen Seelsorgeeinheiten durchgeführt werden. (Z. Bsp. Kundschafter für soziale Not vor Ort losschicken)
  3. Das Jahresthema bzw. die Caritas Jahreskampagne wird als Impuls für die erste Dekanatskonferenz im Jahr genommen.

Die Aufgabe von Caritas und Pastoral ist Diakonie in den Sozialräumen, um dort lebensdienliche Netzwerke, wo nötig und möglich, zu stützen und zu fördern.

Damit wollen wir konkret auf folgende Dinge bei der Neuausrichtung von gemeindlichem Leben achten:

  • bei der Bildung von Gemeindeteams sollen bewusst Menschen zur Mitarbeit eingeladen werden, denen diakonische Fragen ein Herzensanliegen sind (Hospizarbeit, Trauerbegleitung, Besuchsdienstarbeit, Nachbarschaftshilfe u.a.m.),
  • die Kindergärten in Trägerschaft der Kirchengemeinde sind als wichtige pastorale und diakonische Orte wahrzunehmen und zu stärken,
  • von Seiten der Seelsorgeeinheit mit ihren Gemeinden sind neue Wege der Kooperation mit der verbandlichen Caritas zu suchen und bewährte Kooperationen zu stärken,
  • die Kooperation mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteur/innen ist verstärkt zu suchen

Dekanatsjugendarbeitkja

Seit der Dekanatsreform 2008 gibt es im Dekanat Waldshut zwei Jugendbüros: eines in Waldshut und eines in Bad Säckingen. Die Arbeit wurde geographisch aufgeteilt in „Waldshut West“ und „Waldshut

Ost“. Die räumliche und geographische Trennung ist aufgrund der Größe und der ländlichen Lage des Dekanats sinnvoll.

Die Zuständigkeitsbereiche sind geografisch wie folgt aufgeteilt:

Jugendbüro Waldshut Ost (Sitz in Waldshut): SE Jestetten, SE Küssaberg-Hohentengen St. Christophorus, SE Klettgau-Wutöschingen, SE Mittlerer Hochrhein St. Verena, SE Oberes Schlüchttal, SE Stühlingen, SE Bonndorf-Wutach, SE Todtmoos, SE St. Blasien, SE Dachsberg-Ibach, SE Höchenschwand, SE Maria Bronnen.

Jugendbüro Waldshut West (Sitz in Bad Säckingen): SE Albbruck-Laufenburg, SE Hotzenwald St. Wendelin, SE Bad Säckingen-Murg, SE Wehr.

 

Bestimmte Tätigkeitsfelder, die das gesamte Dekanat betreffen, werden vom Jugendbüro in Waldshut übernommen.

Die Stellenanteile der beiden Jugendreferentinnen sind wie folgt aufgeteilt:

Waldshut 100% Dekanatsjugendarbeit derzeit mit der Wahrnehmung des regionalen Auftrags in der Region Hochrhein (die Aufgaben des regionalen Auftrags sind hier nicht aufgeführt).

Bad Säckingen 50% Dekanatsjugendarbeit + 50% Bildungsarbeit mit Schwerpunkt Werkreal- und Gemeinschaftsschulen.

Die Dekanatsjugendarbeit orientiert sich im Allgemeinen am Grundauftrag für die Mitarbeitenden in der Jugendpastoral auf Dekanatsebene, sowie am Leitsatz der kirchlichen Jugendarbeit. Wie die Aufgaben im Dekanat Waldshut aufgeteilt sind, bzw. umgesetzt werden folgt im Anschluss an die Einführung des Grundauftrages.

Leitsatz: Kirchliche Jugendarbeit fordert und fördert junge Menschen in der Begegnung mit sich selbst, mit anderen, und mit Gott, ihre unverwechselbare Identität zu finden und so fähig zu werden als Christinnen und Christen in Kirche und Gesellschaft zu handeln.

Einführung zum Grundauftrag:

Die Mitarbeitenden der Jugendpastoral unterstützen die kirchliche Jugend(verbands)arbeit im Dekanat und tragen Verantwortung für die Vernetzung, Konzeption und Weiterentwicklung der Jugendpastoral vor Ort. Dabei erfüllen sie ihren Auftrag subsidiär zur Arbeit in den Seelsorgeeinheiten. Sie vertreten die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Kirche und Gesellschaft. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem BDKJ entsprechend der „Vereinbarung zur Zusammenarbeit“ zwischen dem BDKJ, der Abteilung Jugendpastoral und der Abteilung Sozialpastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt. Grundlegend für die Arbeit ist die mystagogische Grundhaltung, aus der heraus Mitarbeitende der Jugendpastoral leben und arbeiten.

1. Ermutigung im und für den Glauben

Das Jugendbüro trägt Verantwortung für die Entwicklung und Durchführung von spirituellen und liturgischen Angeboten für junge Menschen. Diese werden in Zusammenarbeit mit dem Jugendseelsorger und den beiden Jugendreferentinnen für das gesamte Dekanat angeboten. Derzeit wird ein neues Konzept für die spirituellen und liturgischen Angebote erarbeitet, das ab September 2014 umgesetzt werden soll.

2. Unterstützung und Gründung von verbandlichen und verbindlichen Gruppen auf Dekanats- und Bezirksebene

Die Beratung und Begleitung des BDKJ und seiner Mitgliedsverbände auf Dekanats- und Bezirksebene und die Unterstützung der Ministranten/-innenarbeit im Dekanat wird von beiden Jugendreferentinnen für die im geographischen Zuständigkeitsbereich vorhandenen Gruppierungen wahrgenommen. Dabei werden die Gruppen und Teams bei der Planung, Organisation sowie Durchführung von Veranstaltungen und Projekten unterstützt (KjG-West: regelmäßige Treffen alle 4-6 Wochen + Aktionen. Omi-Runde Ost: regelmäßige Treffen alle 6 Wochen + Aktionen).

Desweiteren stehen die Jugendreferentinnen in gutem Kontakt und Austausch mit den entsprechenden Diözesan- und Fachstellen.

3. Aus- und Weiterbildung von ehrenamtlichen Gruppenleitern/innen und Verantwortungsträgern/innen

Die Aus- und Weiterbildung von GruppenleiterInnen und VerantwortungsträgerInnen ist ein Kernanliegen der Jugendpastoral auf Dekanatsebene.

Die Gruppenleitergrundkurse (zweimal eine Woche + Praxisphase) finden in beiden Dekanatsteilen einmal jährlich statt. Die Planung, Organisation und Leitung des Grundkurses geschieht gemäß dem verbindlichen Rahmen für die Ausbildung von Gruppenleiter/-innen der Erzdiözese Freiburg.

Des Weiteren finden jährlich Fortbildungen für einen grenzachtenden Umgang von ehrenamtlich tätigen jungen Menschen und MultiplikatorInnen in der Kirchlichen Jugendarbeit zum Thema „Schutz vor sexualisierter Gewalt“ statt.

Weitere Bildungsangebote für Jugendliche und Erwachsene finden nach Bedarf statt.

Derzeit wird von der Jugendreferentin in Waldshut ein Konzept für Angebote bzw. „Sprungbrett-Kurse“ für junge Menschen unter 16 Jahren entwickelt.

4. Subsidiäre Unterstützung der Arbeit in Seelsorgeeinheiten

Die Vernetzung der in der Jugendarbeit tätigen Hauptberuflichen auf Dekanatsebene wird halbjährlich durch Hauptberuflichengespräche gefördert und unterstützt. Hier werden bedarfsorientiert Themen individuell aufbereitet und bearbeitet. Außerdem findet ein reger Austausch über die aktuelle Lage bezüglich der Jugendarbeit vor Ort in den verschiedenen Seelsorgeeinheiten und Pfarreien statt.

5. Politisches Engagement auf der Grundlage des Evangeliums

Der BDKJ wird bei seinem politischen Engagement von den Jugendreferentinnen beraten und unterstützt. Die Jugendreferentin in Waldshut engagiert sich politisch in der Vertretung im Kreisjugendring sowie im Jugendhilfeausschuss.

6. Jugendarbeit setzt diakonische Akzente

Bildungsarbeit mit Haupt- und Werkrealschülern/-innen findet schwerpunktmäßig an ausgewählten Orten des Dekanats statt.

Die Durchführung und Leitung von Veranstaltungen mit Schülern/-innen (z. B. Tage der Orientierung, Gewaltprävention,…), Aufbau und Pflege von Kontakten zu Schulen sowie die Kooperation mit der Fachstelle „Jugend und Schule“ der Abteilung Jugendpastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt, obliegt dem Jugendbüro Bad Säckingen mit 50% des Auftrags der Jugendreferentin.

7. Kirchliche Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit findet dort statt, wo sich Jugendliche treffen

Das Jugendbüro ist präsent in sozialen Netzwerken. Beide Jugendreferentinnen stehen vor allem über facebook mit den Jugendlichen in regem und gutem Kontakt. Die Dekanatsjugendarbeit orientiert sich insgesamt an den aktuellen Bedürfnissen und Lebenswelten der jungen Menschen.

8. Geschäftsführung des Jugendbüros

Die Geschäftsführung des Jugendbüros erfolgt eigenständig in den jeweiligen Geschäftsstellen (West und Ost). Sie beinhaltet:

  • Budgetverantwortung und Abrechnung von Veranstaltungen sowie aller anfallenden Ausgaben in Kooperation mit der Verrechnungsstelle.
  • Administration des Jugendbüros (z. B. Adressverwaltung, Materialbestellung).
  • Öffentlichkeitsarbeit unter Berücksichtigung diözesaner Vereinbarungen (insbesondere Pflege der Homepage, facebook,…)

 

  • Das Jugendbüro ist Servicestelle für die Leute vor Ort. Materialausleihe, Zuschussfragen, Info über diözesane Angebote, Antragstellung (JugendleiterCard (JuLeiCa)…), Häuserliste, Bibliothek.

9. Weitere Aufgaben

  • Teilnahme an Fach- und Referatskonferenzen, Regionalgesprächen, Dienstgesprächen mit dem Dekan, Dekanatsgremien gemäß dem Dekanatsstatut.
  • Mitarbeit bei Projekten auf Regional- und Diözesanebene.

Ehe- und Familienpastoral im Dekanat

Die Ehe- und Familienpastoral unterstützt Ehepaare, Alleinerziehende, Mütter und Väter in ihren Aufgaben und Sorgen. Sie greift die Lebens- und Glaubensthemen von Paaren und Familien auf.

Pastoralreferent Konrad Sieber ist als Dekanatsfamilienseelsorger mit 30 % für die Ehe- und Familienpastoral verantwortlich.

Die Ehe- und Familienpastoral des Dekanates beachtet das Subsidiaritätsprinzip. Es bietet eigene Veranstaltungen auf Dekanatsebene an und kooperiert mit der Region Hochrhein im Bereich EPL (Ein partnerschaftliches Lernprogramm) für junge Paare und KEK (Konstruktive Ehe und Kommunikation) für Paare, die schon länger miteinander leben. Sie steht in engen Kontakt mit dem Familienreferat der Erzdiözese.

  • Sie unterstützt die Seelsorgeeinheiten in ihrer Arbeit im Bereich von Ehe und Familie.
  • Sie sorgt für Schulung und Begleitung von ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen im Bereich Kinder- und Familienliturgie sowie religiösen und anderen Erziehungsfragen.
  • Sie sorgt für die Durchführung der Ehevorbereitung auf Dekanatsebene „Ein Tag für uns“. Sie trägt Sorge für die Koordination der Termine, Orte und für die Werbung (Dekanatsreferent und Dekanatssekretärin), die Reflexion, Planung und inhaltliche Gestaltung.
  • Sie profiliert das musikalische Nachtgebet in Buch für Paare und Familien.
  • Sie bietet für Paare, die schon länger verheiratet sind, Möglichkeiten zum Gespräch und Impulse für die sich verändernde Partnerschaft (Wenn die Kinder aus dem Haus sind). Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Spiritualität im Alltag für Paare.

Der Dekanatsfamilienseelsorger ist Ansprechpartner und Netzwerker für Paare, die Begleitung suchen in Trennung, Scheidung und nach ziviler Wiederverheiratung.

Gültige Grundlage für die seelsorgerliche Betreuung von Frauen und Männern, die nach einer kirchlichen Ehe zivil wiederverheiratet sind, ist die „Handreichung für die Seelsorge zur Begleitung von Menschen in Trennung, Scheidung und nach ziviler Wiederverheiratung in der Erzdiözese Freiburg“. Die betroffenen Frauen und Männer haben einen Anspruch, vor Ort in den Seelsorgeeinheiten im Sinne der pastoralen Möglichkeiten, die in der Handreichung aufgezeigt werden, seelsorgerlich begleitet zu werden. Zur Unterstützung der Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Seelsorgeeinheiten wird Dekanatsfamilienseelsorger Konrad Sieber als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Die kfd-Arbeit im Dekanat Waldshutkfd

Die katholische Frauengemeinschaft Deutschland im Dekanat Waldshut, kurz kfd  genannt, ist eine Gemeinschaft von Frauen für Frauen, die einander helfen, ermutigen und begleiten, nach der Botschaft Jesu Christi aus der Kraft des Glaubens zu leben, am Dienst der Kirche verantwortlich teilzunehmen und Zeugnis zu geben.

Unser „IST-ZUSTAND“

Dem Dekanatsleitungsteam der kfd gehören folgende Frauen an: Vorsitzende Birgit Widmer Weilheim-Remetschwiel, stellvertretende Vorsitzende Angelika Werner Riedern a.W., Schriftführerin Julia Vogelbacher Albbruck-Steinbach, Kassenverwalterin Veronika Strittmatter Murg, Teammitglied Gerlinde Münzer Waldshut und Geistliche Leiterin Monika Eckert Albbruck-Buch. Unsere Schwerpunkte auf Dekanatsebene sind: die traditionellen Wallfahrten nach Todtmoos im Frühjahr und zur Lourdesgrotte in Leuggern im Sommer, jeweils im Frühjahr und Herbst Dekanatsversammlungen, Quellenwochen und Quellenwochenenden im Haus Hochfelden in Obersasbach, verschiedene Oasentage, ein Dekanatstag, Dekanatsfrauengottesdienste sowie besondere Angebote zum Beispiel ein alternatives Angebot vor den Sommerferien. Ferner unterstützten wir die beiden diözesanen Hilfsprojekte Frauen in Not und die Kinderhilfe Bethlehem.

In den 72 Pfarreien des Dekanates Waldshut gibt es 36 kfd-Pfarrgruppen. Schwerpunkte in den Ortsgruppen sind der Weltgebetstag, Wallfahrten, Besinnungstage / Besinnungsabende, Ausflüge, Kurse,  besondere Gottesdienste (Frauengottesdienste, Segnungsfeiern), Besuchsdienste für Alte und Kranke, Frauenfrühstück mit Vortrag, Adventsbasare, Suppensonntage, Gymnastikgruppen und Andachten

Unser Leitbild:

Wir stärken Frauen in ihrer Einzigartigkeit und ihren jeweiligen Lebenssituationen z. B. durch unsere Quellenwochen und –Wochenenden und Oasentage, das Projekt „EinzigARTig stark“ und andere spirituelle Angebote. Wir stärken das Gemeinschaftsgefühl aller Ortsgruppen im großen Dekanat Waldshut und fördern die Gemeinschaft der Ortsgruppen untereinander. Wir ermutigen, bestärken und beraten Pfarrgruppen bei Problemen vor Ort. Wir sind Ansprechpartnerinnen für die Pfarreigruppen und helfen, jüngere Frauen für die Arbeit der kfd zu begeistern z.B. mit dem Projekt „kfd – Kein alter Hut für junge Frauen“. Wir machen die bewegende Kraft des Glaubens erlebbar z. B. mit Wallfahrten, Dekanatsfrauengottesdiensten und anderen spirituellen Angeboten. Wir fördern die Wertschätzung der verschiedenen Konfessionen und Religionen und feiern gemeinsam mit Frauen unterschiedlicher Konfessionen und Religionen Feste und Gottesdienste.

Wir machen die Inhalte des kfd-Bundesverbands und des kfd-Diözesanverbands transparenter und wirken mit an deren Umsetzung. Wir sind offen für suchende und fragende Frauen.

Ziele:

Wichtige Ziele für die nächsten Jahre sind, dass wir Frauen für den Glauben begeistern und sie stärken, dass sie zu ihrem Glauben stehen und aus spirituellen Angeboten Kraft für ihren Alltag schöpfen können. Wir werden gut hinschauen und hinhören, welche Angebote auf Dekanatsebene für die unterschiedlichen Altersgruppen wichtig sind. Wir sind offen für die gesellschaftlichen Veränderungen und beraten und begleiten Pfarrgruppen bei ihren Prozessen vor Ort.

Dekanatsseniorenarbeit und Dekanatsaltenwerk

Am 28. Januar 2014 wurde bei einer Versammlung der Vorsitzenden und Interessierten in der katholischen Seniorenarbeit im Dekanat das Dekanatsaltenwerk gegründet. Sein Selbstverständnis und seine Aufgaben sind hier festgehalten:

Kirchliche Seniorenarbeit läuft im Wesentlichen in den Altenwerken der Pfarreien im Dekanat.

Kirchliche Seniorenarbeit auf der Ebene des Dekanates hat Personen im Dekanatsaltenwerk, die zu unterschiedlichen Gremien und Institutionen Kontakt halten.

Zu diesen gehören insbesondere:

Der Dekanatsrat, die Caritas und ihre Einrichtungen (Sozialstationen), kath. Bildungswerke und Einrichtungen der Erwachsenenbildung im Landkreis Waldshut, Stadt- und Ortsseniorenräte.

Von Zeit zu Zeit gibt es Kontakte zu den Behörden des Landkreises Waldshut, zu politischen Ebenen und zu den Medien.

Auf Bedarf und Anfrage unterstützt der Vorstand des Dekanatsaltenwerkes die Arbeit der Vorstände der kirchlichen Altenwerke.

Um dieser Unterstützungsaufgabe zu erfüllen, braucht es:

  1. Ein Stimmrecht im Dekanatsrat.
  2. Eine Konzeption der Unterstützungsangebote für die Leiter und Vorsitzenden der Altenwerke in den Pfarreien.

Diese wird jährlich bei einer Versammlung für die Leiter und Vorsitzende der Altenwerke vorgestellt und beschlossen.

Hauptfrage: Wie stellt man sich Seniorenarbeit vor? Was brennt den Menschen in der Seniorenarbeit unter den Nägeln?

 

Mittelfristig ist die Mitarbeit mit anderen Seniorenvereinigungen des Landkreises geplant, um den kirchlichen Altenwerken eine gewichtige Stimme im Landkreis zu geben.

Langfristig soll diese Mitarbeit in eine Netzwerkarbeit übergehen. In dieser sollen Themen mit einem interessanten Angebot bearbeitet werden. Über das Format solcher Angebote berät der Vorstand.

Die Sorge für Menschen mit Trauer

„Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände. „[2]

Viele Aufgaben der Trauerpastoral (organisatorischer Rahmen) und der Trauerseelsorge (praktisches Tun) werden vor Ort in den Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten sowie durch Hospizgruppen geleistet. In subsidiärer Weise soll auf Dekanatsebene dieses Engagement vernetzt und – wo nötig – ergänzt werden, um „das Engagement in der Zielgruppenpastoral sowie in den kategorialen Seelsorgebereichen“ weiter zu profilieren (PL 6.3).

Im Gebiet des Dekanats Waldshut teilen wir die Anliegen der Trauerpastoral in ökumenischer Verbundenheit. So wurde der Kurs „Trauer erschließen“ 2012-2013 von einem ökumenischen Leitungsteam vorbereitet und durchgeführt.

Nun steht an die neu qualifizierten Ehrenamtlichen zu begleiten.

Ziele

  1. Durch eine Praxisbegleitung der Ehrenamtlichen diese unterstützen und weiter entwickeln. Dabei wird darauf geachtet, dass die Engagierten voneinander wissen.
  2. Durch spezielle Angebote die Trauerbegleitung im Dekanat stärken. Dabei wird darauf geachtet, dass die Spezialangebote auch ihre Zielgruppen erreichen
  3. Die Internetplattform www.trauernetzwerk-hochrhein.de wird zum medialen Flyer von Projekten und Angeboten im Bereich Trauerbegleitung
  4. Es wird die weitere ökumenische Zusammenarbeit bedacht.

 

Vernetzung und Weiterentwicklung:

  • Für die Praxisbegleiter und -begleiterinnen braucht es eine Beauftragung und Aufgabenbeschreibung.
  • Für Spezialangebote, wie Risikotrauergruppen (Verwaiste Eltern, Suizid) wird die mittlere Ebene (Dekanat) gewählt, um den Bedarf zu erheben, ggf. zu decken und Gruppenangebote möglich zu machen.
  • Kontakte mit der Evangelischen Kirche werden gesucht. Dazu soll es ein Austauschtreffen mit dem Zuständigen in dem evangelischen Kirchenbezirk geben.

Diese Vernetzungsarbeit übernimmt derzeit der Dekanatsreferent.

 

Kirchenmusik im Dekanat

Kirchenmusik ist im Dekanat Waldshut sehr vielfältig und hat im Wesentlichen ihren Hauptort in den Gottesdiensten. Sie leistet aber auch in verschiedener Weise einen wichtigen kulturellen Beitrag. Für überörtliche bedeutsame Projekte übernimmt das Dekanat die Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit. (Veröffentlichungen auf der Website, Verteilung von Plakate bei Konferenzen, und Weiterleitung von Informationen für Pfarrblätter und Gemeindebriefe).

Dekanatschorarbeit – Dekanatschortage

Verantwortliche für die Kirchenchöre haben, zusammen mit ihrem Präses, Dekanatschortage etabliert. Sie haben zum Ziel, den Austausch zwischen den Chören im Dekanat zu fördern. Der Inhalt der Dekanatschortage erstreckt sich über musikalische Neuigkeiten bis hin zum Kennenlernen neuer Gesichter. Seit 2012 haben die Dekanatschortage eine neue Konzeption: es gibt immer einen Gastgeberchor, der sich bereit erklärt alle Chöre im Dekanat zum Dekanatschortag einzuladen. Dieser sorgt u. a. für das leibliche Wohl und das Herrichten der örtlichen Räume sowie für Workshops, Chorproben usw. Auf diese Weise wird das verantwortliche Gremium (bestehend aus einem Priester, einem Vorstand und einem Chorleiter aus dem Dekanat) entlastet, bei dem nach wie vor die Fäden zusammen laufen, um das Ganze zu koordinieren.

Das amtierende Gremium ist auf fünf Jahre gewählt

Dekanatspräses: Dr. Dr. Pater Hermann-Josef Zoche

Dekanatsvorstand: Petra Szilagyi

Alle Chöre gehören dem diözesanen Cäcilienverband (DCV) an. Weitere Informationen hierzu findet man unter: http://www.erzbistum-freiburg.de/html/caecilienverband740.html

 

[1] Eingefügt aus <http://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/Indikatoren/BV-BS_jugAltQuotient.asp>

[2]Eingefügt aus <http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19651207_gaudium-et-spes_ge.html>

Die frühere Pastoralkonzeption von 2010-2011.